Alles gut, Herzchen schlägt :-)

Nach Blutuntersuchung soll ich jetzt noch L-Tyroxin nehmen und da ich in der ersten SS ein leichtes Notching hatte und die little Miss so zart zur Welt kam (2830g trotz ET+13) und heute immer noch sehr zart ist ASS100.

Über das zweite denke ich gerade noch nach. Für die Schilddrüse werden ich morgen anfangen. Vielleicht ist mir dann auch endlich nicht mehr so kalt…

Mehr beim nächsten Mal 🙂 .

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Das Murmelchen

ist bei mir eingezogen 🙂 .

Wie im Kommentar unter dem letzten Beitrag geschrieben, habe ich bereits an ZT25 morgens positiv getestet.

Bisher geht es mir soweit gut, der Bauch und die Oberweite wachsen. Krass, wie schnell der Bauch loswächst in der 2. Schwangerschaft. Ich habe schon Sorge, dass meine Kollegen es entdecken bevor ich beim Arzt war!

Der Termin ist am 14.02. morgens. Wir fiebern schon sehr darauf hin. Ich hoffe, es wird alles so aussehen, wie es in der Woche sein sollte. Bisher haben wir aber keinen Grund zur Annahme, dass etwas anderes zu erwarten wäre (eher habe ich manchmal Panik, dass es zwei sein könnten). Eine Hebamme haben wir auch schon gefunden.  Wir haben sie bei der Geburt unserer Tochter im Kreißsaal kennengelernt und sie hat uns so beeindruckt, dass wir damals schon gesagt haben, dass wir sie gerne als Vorsorge-/Nachsorge-Hebamme hätten, falls wir noch ein zweites Kind bekommen. Erst hat sie abgelehnt und dann doch zugesagt. Wir haben uns so gefreut!

Es ist gerade irgendwie eine spannende Zeit und die Tage rasen so dahin. Meine Frau wechselt zur Mitte des Monats den Arbeitgeber und wir haben in unserer Firma endlich jemanden gefunden, der in meinem Bereich mitarbeiten wird. Sie fängt am Montag an. Wenn es mit ihr gut passt, was wir sehr hoffen und wo wir sehr optimistisch sind, dann passt das sicher auch mit meiner Schwangerschaft einigermaßen. Bis ich in Mutterschutz gehen würde bzw. bis zur Geburt glaube ich haben wir sie fit gemacht und sie kann sehr viel übernehmen.

Natürlich machen wir uns auch viele Gedanken, wie es die nächsten Jahre mit zwei so kleinen Kindern sein wird und wie wir das schaffen werden. Vor allem auch als Paar. Es ist ja nicht immer easy mit schlechten Nächten und vielen ToDos. Wir haben letzte Woche beide einen Urlaubstag genommen, haben unsere Tochter in die KiTa gebracht, sind gemeinsam frühstücken gegangen und anschließend ein paar Stunden in die Therme. So viel wie in den paar Stunden haben wir schon lange nicht mehr miteinander gesprochen! Also vor allem über alles mögliche und nicht nur darüber, wer was erledigt und wann…

Ich glaube, wir werden die Zeit bis zur Geburt noch nutzen, wenn meine Eltern mal da sind, dass wir sowas wieder machen. So eine Paar-Auszeit. Das hat uns wirklich sehr gut getan. Wenn das Murmelchen (wurde übrigens nach meiner Murmel am Bauch so benannt 😉 ) erst da ist und ich vermutlich stille, werden wir so schnell erst mal keine gemeinsame Auszeit haben.

Also ihr dürft Daumen drücken, dass alles gut ist und gut weitergeht 🙂 .

Entwicklungen

Es ist schon Wahnsinn, wie schnell die little Miss gerade lernt und neue Dinge tut.

Sie hat gestern, als ich ihr sagte, sie solle doch vor dem Trinken erst den Mund leer machen (der war voller Kuchen), alles ganz schnell ausgepuckt :D. Ich musste so lachen und wusste, dass ich mich ziemlich unpräzise ausgedrückt hatte. Ich hätte wohl eher sagen sollen, dass sie aufessen oder das Essen herunterschlucken soll.

Als wir heute nach der KiTa gespielt haben, hat sie sich mehrfach auf ihre kleine Fensterbank an unserer Balkontür gesetzt und mit der Hand neben sich auf die Fensterbank gepatscht und mich so aufgefordert, mich neben sie zu setzen.

Ansonsten ist mir seit ein paar Tagen immer mal wieder etwas flau und ich habe ein Fünkchen Hoffnung, dass Versuch Nr. 3 vielleicht tatsächlich geklappt haben könnte. Es rumort und zieht auch immer mal wieder im Unterleib. Morgen ist ZT23, ab dem hatte ich in den letzten Zyklen schon ganz leichte Schmierblutungen. Mal sehen, was morgen und die nächsten Tage passiert. Aber ich weiß, im Endeffekt weiß ich es wohl erst in ca. einer Woche, wenn ich dann einen positiven Test hätte 😉 . Das sicherste Anzeichen für eine SS ist wohl leider immer noch das Ausbleiben der Regel…

Ich bin gespannt. Ich habe für Mitte Februar einen Termin bei meiner FÄ, da ich für den Fall, dass es jetzt nicht geklappt hat mal nach dem Rechten sehen lassen wollte. Wenn es nun doch geklappt hätte, wäre das aber auch ein passender Termin für den ersten Ultraschall 😉 .

Aller guten Dinge sind drei?

Frei unter diesem Motto sind wir heute bei unserem dritten Versuch für Nummer 2 angekommen.

Wir können uns wirklich glücklich schätzen, dass wir einen so flexiblen Spender haben, der bisher so gut wie immer an dem Tag kommen konnte, an dem uns der Clearblue den fruchtbarsten Tag angezeigt hat.

Jetzt heißt es also wieder gute 2 Wochen warten und dann mal sehen. Aber es ist jetzt wirklich anders als bei der little Miss.

Damals war schon viel Druck in der Sache und es war viel mehr Drama, wenn es mal wieder nicht geklappt hatte. Aber da war ja im Grunde auch noch die Frage offen, ob wir nun wie gewünscht eine Familie werden dürfen oder ob wir ein Paar bleiben. Die Frage ist jetzt geklärt und ein zweites Kind wäre der i-Punkt, aber wir könnten auch ohne ihn leben, wir haben schließlich ein tolles Kind und sind die Familie, die wir sein wollten.

Abgesehen vom Dauerzustand diverser Krankheiten bei der Kleinen (vor allem die Triefnase begleitet uns fast durchgehend seit September) und einem gewissen Schlafmangel bei uns Großen geht es uns allen sehr gut. Die little Miss ist gerade meistens sehr gut drauf und lacht viel und sie hat sich in den letzten Wochen sehr verändert. Sie ist nun kein Baby mehr. Sie macht ziemlich deutlich, was sie will und was nicht und wenn ihr etwas nicht passt, dann bekommt sie richtige Wutanfälle. Sie stampft dann schreiend mit den Füßen auf und dreht sich im Kreis.

Reden ist jetzt nicht gerade ihre große Stärke, aber sie kann sich in der Regel mit Lauten und Zeichensprache sehr deutlich verständigen. Wir glauben schon, dass sie ein paar Dinge benennt, aber vor allem „Mama“ ist gerade ein Universalwort für uns, für die Oma, für den Schnuller, manchmal auch für Essen. „Ba“ heißt denken wir Ball. „Pa“ Opa. „Hei“ Heiß. „Me/MeMe“ wechselt zwischen Milchflasche und ihrem Schnullertier.

Sie versteht jetzt aber sehr viel. Wenn sie ihr im Kindergarten z.B. sagen, dass sie abgeholt wird, dann kommt sie in den Flur gerannt.

Sie ahmt uns immer mehr nach. Wir haben ihr zu Weihnachten eine kleine Spielküche geschenkt. Seitdem „kocht“ sie ständig und „isst“ von ihrem Löffel oder füttert ein Stofftier, eine Puppe oder uns mit ihren Kreationen 🙂 . Das ist so süß!

Im Kindergarten hat sie wahnsinnig viel gelernt. Sie isst vom Löffel oder von der Gabel und sie trinkt aus normalen Bechern/Gläsern. Morgens ist das Abgeben gar kein Problem mehr, meist freut sie sich schon vor der Tür, wenn wir dort ankommen.

Körperlich passiert bei ihr allerdings nicht so viel, wir kämpfen weiter um jedes Gramm, zumal sie vor Weihnachten auch noch den Noro-Virus aus der KiTa heimgeschleppt hat. Ich hatte es danach auch… Kein Spaß…

Die little Miss ist jetzt gut 17 Monate alt. Sie trägt Kleidergröße 74/80, wiegt gut 8,5 Kilo und ist schätzungsweise so um die 75cm lang. Der Kopfumfang und das Gewicht sind schon aus der untersten Perzentile rausgefallen. Im Vergleich zu ähnlich alten Kindern ist sie in der Regel sehr zart, vor allem der Kopf ist sehr klein. Aber sie ist fit und sehr bewegungsfreudig. Hosen haben wir inzwischen überwiegend selbst genähte von mir und meine Mutter im Schrank, weil alles andere am Bauch viel zu weit ist und runter rutscht. Auch gekaufte Pullover hat meine Mutter schon enger gemacht.

Vom Rheumaschub ist aktuell Gott sei Dank nichts mehr zu merken. Sie kann auch das Knie vollständig durchstrecken. Nächste Woche haben wir wieder einen Termin bei ihrem Rheumadoc und ich bin guter Dinge, dass auch er alles für in Ordnung befindet.

Ich wünsche allen, die hier mitlesen alles Gute für 2018 🙂 .

:-)

Es ist Smilietag, der Eisprung da und unsere Tochter hat heute das erste Mal ihren Vater getroffen. Wir waren ganz schön aufgeregt.

Es war wie immer ein schönes Treffen und jetzt haben wir für sie auch ein paar Fotos, auf denen sie zusammen mit ihm drauf ist 🙂 . Wir müssen die Fotos bei ihr im Zimmer eh mal austauschen und dann kommt er da auch an die Wand.

Das heißt ab heute wird das erste Mal wieder gehibbelt.

Bauchmäßig habe ich irgendwie ein gutes Gefühl für diesen Zyklus, der Kopf sagt was anderes. Der ES kam sehr früh, das war damals bei unserer Tochter auch schon so. Es ist ungefähr dieselbe Jahreszeit, wir sind ca. 3 Wochen später dran als vor 2 Jahren. Der ES scheint rechts zu sein, eigentlich meine Angstseite, da ich da damals die Eileiterschwangerschaft und die zwei OPs hatte, aber mit der Seite hat es vor 2 Jahren geklappt. Wir werden sehen. Ich bin gespannt, wie es diesmal für uns sein wird, die nächsten 2,5 Wochen sind voll mit Terminen beruflicher und privater Art und ich werde wahrscheinlich nicht viel Zeit haben, darüber nach zu denken.

Der Ausschlag unserer Tochter stellte sich als bakterielle Infektion heraus, die wir zunächst versucht haben mit antibiotischer Creme zu behandeln, inzwischen mussten wir auf ein orales Antibiotikum umsteigen, bzw. das zusätzlich geben. Das hat sie Gott sei Dank vertragen und der bakterielle Ausschlag ist besser geworden. Leider ist nun der Ausschlag an dem vermeintlichen Pilz wieder aufgeflammt. Also haben wir noch eine weitere Creme zu Hause. Demnächst können wir damit ein Geschäft eröffnen…

Die Sprechstundenhilfe hat schon gescherzt, dass sich unsere Tochter mit diesen immer neuen Infektionen vor der seit 6 Wochen geplanten Impfung drücken will ;-).

Die Ausschläge und das Antibiotikum scheinen unsere Tochter nicht weiter zu beeinträchtigen. Sie ist fit und fröhlich und lacht morgens beim Frühstück schon viel. Danach bringe ich sie in die KiTa und gehe arbeiten. Nachmittags hole ich sie dann zwischen 3 und 5 wieder ab. Je nachdem, wie ich aus dem Büro komme und was noch so an Terminen ansteht. Wir fühlen uns mit der KiTa sehr wohl. Wir sind sehr zufrieden, wir scheinen aber auch keine besonders anstrengenden Eltern zu sein ;-).

Nächste Woche haben wir mit unserer Tochter den vorerst letzten Termin bei der Physiotherapie. Das ist fast ein wenig komisch. Aber natürlich auch sehr schön, da weder die Ärzte noch die Physiotherapeutin momentan noch echten Handlungsbedarf sehen, so kann es gerne für immer bleiben.

Die Nächte sind nach wie vor meistens gut und das tut uns auch sehr gut. Sonst wären wir vermutlich noch nicht so weit gegangen, es mit Kind Nr. 2 zu versuchen 😉 .

Jetzt heißt es erst mal abwarten und dann werden wir sehen, ob wir unseren optimistischen Spender in absehbarer Zeit noch mal wiedersehen.

Schnullerhasi

Schnullerhasi, so heißt unsere Lösung für einen meist guten Nachtschlaf 🙂 . Wir haben weiter experimentiert und irgendwann hatte ich auf dem Heimweg so eine Eingebung, dass sie nachts einfach den Schnuller nicht mehr wiederfindet und dachte an ein Tuchtier, das wir vor einiger Zeit geschenkt bekommen hatten und das hier von ihr unbeachtet sein Dasein fristete.

Als ich daheim war, erzählte ich meiner Mutter von der Idee und sie nähte spontan an beide Füße einen Schnuller an. Seitdem sind unsere Nächte insgesamt ziemlich gut geworden (mit Ausnahme von denen, in denen sie wegen Schnupfen oder Husten oder Zahnen oder Blähungen nicht schlafen kann).

Nach Mallorca bekamen meine Frau und die Kleine jede eine kreisrunde Hautveränderung, die wir nach ein paar Tagen und Internetrecherche als Ringelflechte (ein Hautpilz) identifiziert haben. Die Kinderärztin gab uns recht und eine Antipilz-Creme.

Ansonsten ist die little Miss seit Mallorca quasi dauererkältet. Irgendwann kam Fieber hinzu und es wurde einfach nicht besser. Also mal wieder ab zur Kinderärztin. Die diagnostizierte nach einer Untersuchung und Blutentnahme eine bakterielle Infektion und gab ihr Antibiotika. Ein paar Tage später war die little Miss von oben bis unten voll mit roten Punkten. Wir mussten Samstag früh ins Krankenhaus, wo meine Vermutung einer allergischen Reaktion auf das Antibiotikum bestätigt wurde.

Ihr ging es sehr schlecht. Wir gaben ihr am Samstag noch ein anderes Antibiotikum und ein Antiallergikum, aber am Sonntag sah sie so schlecht aus, dass wir uns sehr erschrocken haben und ihr erst mal gar nichts mehr gaben. Am Montag dann wiedermal zur Kinderärztin. Wir haben ohne Medikamente weitergemacht und meine Mutter hat eine Woche lang versucht die kleine Maus wieder aufzupäppeln. Sie lief kaum noch bzw. überwiegend nur noch an der Hand, obwohl sie vorher schon einige Meter am Stück alleine gelaufen war.

Nach dem ganzen Mist hat sich ihre Haut an der vermeintlichen Pilzinfektion immer weiter verändert und es kam ein Ausschlag am Arm dazu. Außerdem hatte ich Ende vorletzter Woche die Ahnung, dass ihr Husten aus dem Babyfon morgens irgendwie nach Pseudokupp klang (meine Brüder und ich selber hatten das als Kinder).

Also mal wieder ab zur Kinderärztin… (irgendwie liest sich das hier so, als wären wir da ständig und vielleicht irgendwie panisch veranlagt, letzteres ist allerdings tatsächlich nicht so). Die neuesten Diagnosen sind hier jetzt: Pseudokrupp (ich hatte leider recht) und Neurodermitis 😦 . Jetzt hat sie schon wieder einen neuen Ausschlag auf dem Rücken, der wieder ganz anders aussieht als die Neurodermitis und wenn der morgen noch da ist müssen wir wohl wiedermal die Kinderärztin fragen, da wir morgen Abend zu meinen Eltern fahren werden, weil am Samstag eine große Familienfeier ist, wo ihre ganzen Großcousins und die Großcousine da sein werden und da sollten wir wohl nicht hin, wenn es ansteckend wäre.

So, aber jetzt zu den guten Dingen: Meine Frau hat nach leichten Einstiegsschwierigkeiten wieder in den Job gefunden und schaut sich aber gerade auch parallel nach ihren Möglichkeiten um.

Ich habe inzwischen auf 6 Stunden tägliche Arbeitszeit reduziert und genieße das Mehr an  Zeit mit der Kleinen sehr.  Sie läuft sehr viel und krabbelt nur noch selten, sie schafft auch längere Strecken gerade, leicht bergauf oder bergab, kleine Stufen und Drehungen ohne hin zu fallen.

Wenn es ihr soweit gut geht, ist sie ein Sonnenschein und wir genießen die Phase gerade in vollen Zügen!

Wir haben ihr gerade einen Lernturm gebaut, so dass sie in der Küche darin stehend über die Arbeitsplatte schauen kann. Wir müssen zwar höllisch aufpassen, dass sie nicht herumklettert, aber es ist allemal besser als vorher, wo ich beim Kochen oder Frühstück machen, wo ich ja mit heißem Wasser und Pfannen/Töpfen hantiere oft ein heulendes/schreiendes Kind zwischen den Beinen kleben hatte, das unbedingt auf meinen Arm wollte.

Ansonsten gibt auch noch Neuigkeiten. Wir haben uns für ein zweites Kind entschieden 🙂 , unseren Spender angesprochen und befinden uns gerade am Beginn des ersten ÜZ. Ich bin aufgeregt und vorfreudig 🙂 .

Urlaub :-)

Inzwischen ist unsere kleine Miss fast 14 Monate alt.

Wir waren gerade noch eine Woche im Urlaub auf Mallorca. Das erste Mal All Inclusive. Bisher war das nicht so unsere Art Urlaub zu machen. Wir waren immer in kleinen Hotels, inhabergeführt und mit schönem Ambiente/schöner Umgebung und nie in einen Massenbetrieb, wie es ein Hotel mit All Inclusive-Angebot vermutlich immer ist.

Optisch schön ist anders als das, was wir da jetzt um uns herum hatten, aber das war uns klar. Dafür hatten wir eine direkte Strandlage an einem schönen Sandstrand mit 23°C Wassertemperatur und ein rundum-sorglos-Paket mit Essen nahezu rund um die Uhr und Zimmerreingung.

Wir hatten uns vorher vorgenommen, es zu versuchen und alle Annehmlichkeiten zu schätzen und die Zeit mit unserer Tochter zu genießen. Das hat in vollem Umfang funktioniert 🙂 . Wir hatten so viel Zeit zu dritt, das war toll. Wir mussten uns um nichts kümmern. Wir konnten supergut entspannen.

Die Kleine hat mal wieder alle im Hotel angeflirtet und viel gelacht. Sie hat das Meer genossen und gequietscht vor Vergnügen.

Wir sind mit ihr an der Hand gefühlt eine Million Mal Treppen hinauf und hinunter gelaufen und haben nach jedem Essen unzähige Runden durch den Speisesaal gedreht, auf denen wir notgedrungen 😉 mit vielen anderen Gästen in Kontakt gekommen sind. Sie hat angefangen die ersten Schritte alleine zu machen, nachdem sie sich in der Woche vor dem Urlaub angefangen hat frei im Raum aufzurichten und zu stehen.

Inzwischen versucht sie mehr und mehr alleine zu laufen. Ich bin gespannt, wann sie „richtig“ läuft. Ich finde diese Phase mal wieder sooooo schön. Es macht so viel Spaß, Zeit mit ihr zu verbringen und zu sehen, was sich schon wieder entwickelt.

Nachdem unsere Nächte in den letzten Monaten eher bescheiden waren, haben wir so einiges unternommen. Wir vermuten, dass sie sich an den Gitterstäben ihres Bettes oft dreht und dadurch wach wird, weil sie in in unmöglichen Positionen liegt. Also haben wir jetzt ihr Bett umgebaut, auf der einen Seite die Gitterstäbe herausgenommen (an der Wandseite) und an der anderen Seite haben wir das Stillkissen vor den Stäben liegen. Wir probieren gerade noch herum. Im Urlaub hat sie in einem Reisebett des Hotels geschlafen, das an den Seiten Netze hatte und hat sich da viel weniger gedreht und hingesetzt als hier vorher nachts. Außerdem haben wir im Urlaub die nächtliche Milch abgesetzt. Sie bekommt jetzt Abendessen und danach beim zu Bett gehen noch eine Milch. Danach bekommt sie nachts nur noch Wasser bis sie irgendwann nach 6 wieder wach ist. Im Urlaub waren wir nach wenigen Nächsten so weit, dass sie im Abstand von über 4 Stunden kam. Seit wir wieder zu Hause sind, sind die Nächte leider wieder schlechter geworden. D.h. sie sitzt wieder oft im Bett und weint nachts viel, allerdings haben wir auch einen Husten und Schnupfen aus dem Urlaub mitgebracht und sie bekommt gerade mehr oder weniger 3 Zähne gleichzeitig, wenn wir das richtig gesehen haben.

Heute war der erste KiTa Tag nach dem Urlaub. Wir hatten ziemlich Bedenken, dass die Kleine sich schlecht würde von meiner Frau trennen können. Aber das Gegenteil war der Fall. Sie hat sich total gefreut, die anderen Kinder und die Erzieherinnen und Helfer/Helferinenn in der KiTa zu sehen. Sie hat nicht geweint, als meine Frau gegangen ist.

Wir haben uns darüber sehr gefreut. Am nächsten Sonntag kommt meine Mutter für eine Woche hierhier, weil wir ab nächstem Montag beide wieder arbeiten gehen, die Elternzeit meiner Frau endet diese Woche 😦 .

1 Jahr und 3 Wochen

Inzwischen sind wir mittendrin in der Krippeneingewöhnung und unsere Tochter macht das erwartungsgemäß ziemlich gut 🙂 . Sie freut sich über so viele neue Gesichter und das neue Spielzeug. Das Schlafen dort hat bisher auch problemlos geklappt.

Oft ist sie schon zu beschäftigt, um sich zu verabschieden und beim Abholen ist es auch nicht gleich ihr erstes Bedürfnis, zu meiner Frau auf den Arm zu gehen.

Sie wird gerade immer fröhlicher, vor allem, wenn wir alle beide zu Hause sind.

Auf der Straße und dem Spielplatz werden alle Passanten angekreischt, angelacht und es wird fleißig gewunken. Das ist so süß!

Ansonsten läuft sie viel am Sofa, am Wohzimmertisch und anderen Möbeln hin und her, zwischen dem Tisch und dem Sofa wechselt sie auch immer wieder. Sie wird immer mutiger, mal kurz los zu lassen. Ich bin gespannt, wann sie die ersten Schritte alleine machen wird.

Von den übrigen Einschränkungen vom Rheumaschub merkt man nicht mehr viel. Ich habe den Eindruck, dass das Knie deutlich besser geworden ist.

Wir gehen weiterhin einmal die Woche zur Physio.

Was mich ziemlich belastet ist, dass ich innerlich ziemlich schnell wieder an Rheuma denke, wenn unsere Tochter aus unerklärlichem Grund weint oder ohne irgendwelche anderen Symptome Fieber hat. Das kam inzwischen ein paar Mal vor und beim letzten Mal war sie, obwohl die Temperatur gar nicht so hoch war extrem schlapp, so habe ich sie seit Januar nicht mehr gesehen. Sie lag total apathisch in meinem Arm und ich war voller Sorge.

Ich kann das einfach nicht abschalten. Ich wünsche mir einfach so sehr, dass sie sowas nie wieder erleben muss. Und ich ehrlich gesagt auch nicht. Dieser KH–Aufenthalt vom Januar steckt mir wohl doch noch extrem in den Knochen.

Aber jetzt noch etwas schönes: wir haben unser Präsentkörbchen tatsächlich zu den Hebammen gebracht, bzw. unsere Tochter hat es auf ihrem Lauflernwagen in den Kreißsaal geschoben :D. Die Hebammen haben sie wie verrückt gefreut und ein Foto davon über ihre WA-Gruppe verteilt und obwohl das Körbchen wirklich sehr großzügig von uns bestückt war, war vom Inhalt nach 2 Tagen wohl quasi nichts mehr übrig. Also haben wir anscheinend alles richtig gemacht.

Ansonsten neigt sich bei meiner Frau die Elternzeit langsam dem Ende zu. In der letzten Septemberwoche muss sie wieder arbeiten gehen.

Ich werde im Oktober noch ein paar Überstunden aus meinem Mutterschutz und der Elternzeit abfeiern und dann ab November offiziell auf 30 Stunden verkürzen.

D.h. ich werde jetzt noch den reslichen August und September mehr oder weniger 40 Stunden die Woche arbeiten und ab Oktober 5×6 Stunden. Dann kann ich auch wenn meine Frau wieder außerhalb arbeiten sollte unsere Tochter morgens in die KiTa bringen und nachmittags abholen, ohne dass es in Stress ausarten muss. Auch wenn mir das in Hinblick auf meine Rente usw. Bauchweh bereitet freue ich mich auf wieder mehr Zeit mit unserer Kleinen. Sie vermisst mich zur Zeit schon auch sehr. Sie lässt mich ungern gehen und freut sich extrem, wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme.

Unsere Nächte sind ziemlich durchwachsen. Wir waren nachdem wir die Milch nachts verdünnt hatten eine kurze Zeit davon weg, dass sie nachts wegen Hunger wach wurde und wir hatten einige Nächte, wo sie nur noch zweimal etwas zu trinken brauchte und schnell weitergeschlafen hat. Dann fing es an, dass sie sich im Schlaf kreuz und quer durchs Bett bewegt hat und immer wieder weinte und wach wurde, weil sie sich in eine unmögliche Position gebracht hatte, aus der sie nicht mehr herausfand, oder sie hatte sich gleich im Schlaf hingesetzt. Da hatten wir so einige Nächte, da war das annähernd stündlich der Grund, dass wir aufstehen und zu ihr ins Zimmer gehen mussten.

Seit ein paar Tagen haben wir unser Stillkissen mit in ihr Bett gelegt, um es zu „verkleinern“. Das hat jetzt geholfen, dass sie nicht mehr kreuz und quer im Bett herumwandert. D.h. sie liegt eigentlich nur noch mit dem Kopf in die Richtung, wie wir sie abends ins Bett gebracht haben. Aber sie setzt sich immer mal wieder auf.

Dafür hat sie jetzt nachts wieder mehr Hunger. Aber nichts nur nachts. Sie isst seit dem Wochenende nahezu ständig.

Außerdem braucht sie nachts gerade wohl manchmal Mama. Ich habe in den meisten der letzten Nächte 30-45 Minuten damit zugebracht, dass sie auf meinem Bauch geschlafen hat und bei jeden Versuch sie wieder ins Bett zu legen, wurde sie wieder wach und hat geweint.

Morgens versuche ich immer schon weg zu sein, bevor sie (meist so gegen 7/7.30 Uhr) aufwacht. Dann fällt das Verabschieden am Morgen schon mal weg und ich bin gleichzeitig früh im Büro.

52 Wochen mit der little Miss

Morgen ist ihr erster Geburtstag 🙂 .

Wir haben gerade Kirsch-Banane Muffins dafür gebacken.

Inzwischen haben wir die Impfung gut überstanden, bzw. anscheinend kann es bei MMR und Windpocken sein, dass erst 5 bis 7 Tage nach der Impfung Fieber kommt, da sind wir noch nicht. Das sollte dann aber auch nach ihrem Geburtstag liegen. Die little Miss hat wohl kurz geweint und danach gleich wieder die Ärztin angestrahlt.

Zwischenzeitlich gab es am Dienstag noch einen großen Schreckmoment, als meine Frau mich in der Arbeit anrief. Im Hintergrund schrie die little Miss so sehr, dass meine Kollegin, die ein paar Meter von mir entfernt saß schon wusste, dass irgendwas passiert sein musste. Die beiden hatten sich mit heißem Wasser jeweils eine Hand verbrüht.

Ich habe alles stehen und liegen lassen und bin losgefahren, habe die beiden eingepackt und wir sind schnell zur Kinderärztin gefahren. Die hat gleich meine beiden Schätze versorgt. Unsere Kleine hatte sich wieder beruhigt, nachdem die Ärztin ihre Hand verbunden hatte. Wir haben ihr zwar am Dienstag noch mal Schmerzmittel gegeben, aber ab Mittwoch nicht mehr. Sie hat die Hand weder geschont noch sonst den Eindruck erweckt Schmerzen zu haben. Meine Frau hingegen hatte irrsinnige Schmerzen. Also ist kurzerhand die Oma eingeflogen und hat zwei Tage geholfen die kleine Maus zu versorgen, weil das sonst ohne mich nicht gegangen wäre und ich musste arbeiten.

Freitag war eh mein planmäßig freier Tag, also hat das gepasst.

Heute ist unsere little Miss dann das erste Mal mit dem Lauflernwagen durch die Gegend gelaufen. Oh das ist so süß. Zum Dahinschmelzen. Wahnsinn, was in dem Jahr so alles passiert ist und was sie schon alles gelernt hat.

Morgen habe ich noch mal frei und wir werden unter anderem in unser Entbindungskrankenhaus fahren und einen großen Präsentkorb als Dankeschön dalassen (irgendwie haben wir das nach der Geburt total verpennt). Der hat die Form eines Kinderwagenoberteils und ist aus zwei Windelkartons selbst gebastelt:

Wir schwelgen gerade viel in Erinnerung an die Tage vor einem Jahr und sind einfach nur glücklich über unser kleines mobiles Mädel, das zunehmend seinen eigenen Willen entwickelt. Wir sind sehr gespannt auf alles, was noch kommt, jetzt als nächstes erst mal auf das Laufen lernen und die Eingewöhnung in der Krippe 🙂 .

51 Wochen mit der little Miss

Wahnsinn, in gut einer Woche feiert die Miss ihren ersten Geburtstag!

Bei uns ist seit dem letzten Post schon wieder einiges passiert. Das Ibuprofen konnten wir erfolgreich absetzen 🙂 . Von der Küche haben wir die Oberschränke so gut wie fertig und warten darauf, dass am Mittwoch ein Küchenschreiner kommt, der uns Angebote für eine neue Arbeitsplatte sowie Scharniere und einen neuen Dunstabzug macht.

Wir waren im Urlaub mit Oma und Opa und dem Patenonkel und seiner Freundin an der Nordsee. Der Urlaub war super und es ist eine enorme Entlastung, wenn sich das Kümmern um die Kleine mal eine Weile auf so viele Menschen verteilt. Im Urlaub hat sie auch angefangen sich ins Stehen hoch zu ziehen und aktuell steht sie sehr viel. Mittlerweile auch so sicher, dass sie sich kurzzeitig nicht oder nur noch mit einer Hand festhält. Allerdings streckt sie dabei das rechte Knie nur selten durch. Obwohl sie es eigentlich „kann“.

Außerdem krabbelt sie Treppen hoch. Da wir allerdings in der Wohnung keine haben, hat sie das seit dem Urlaub nicht mehr gemacht ;-).

Die U6 haben wir gut überstanden. Sie ist in sämtlichen Belangen im unteren Bereich so wie sie auf die Welt kam gewachsen. Sie ist ein zartes Persönchen mit derzeit 73cm Länge und 7,4kg sowie einem kleinen Kopfumfang von 43cm. Die Zähne 7 und 8 haben gerade das Zahnfleisch durchstoßen.

Tagsüber trinkt sie normalerweise gar keine Milch mehr, nur noch nachts. Da das allerdings manchmal in den letzten Wochen sehr häufig war, veruchen wir jetzt nachts die Milch dünner zu machen und insgesamt auch die Menge zurück zu fahren. Wir haben das mit unserer Kinderärztin besprochen und die meinte, dass wir, wenn wir gewöhnt wären nachts zu essen sicherlich auch wach werden und Hunger haben würden. Dass unsere Tochter aber an sich in dem Alter nachts nicht mehr wirklich essen müsste, sondern eigentlich 12 Stunden ohne Nahrung auskommen können müsste. Also gehen wir jetzt diesen Punkt an. Schließlich gehen wir ab Ende September beide wieder arbeiten und da wäre es schön, wir hätten weniger als 3 oder 4 Unterbrechungen nachts.

Als unsere Kinderärztin meinte, dass die Kleine jetzt so mit einem Jahr alles von unserem Tisch mitessen dürfte, auch gesalzen und gewürzt haben wir uns einen Kommentar verkniffen. Weil wir das ja schon sehr lange so handhaben. Sie bekommt mehr oder weniger alles, was wir auch essen. Seit wir in der Rheumaklinik waren haben wir ihr auch alles so gegeben, wie wir es für uns gesalzen und gewürzt hatten, da sie dort ja auch das ganz normale Essen bekommen hat.

Nachdem die Kleine diese Woche das erste Mal seit längerer Zeit pünktlich zum U-Termin krank geworden ist (und wir gleich mit) gab es nun noch nicht die nächsten Impfungen. Die sind auf nächsten Freitag verschoben.

Ansonsten merken wir zum ersten Mal so richtig einen Wachstumsschub an ihr. Sie hat sich verändert. Sie weint/motzt jetzt zumindest kurz, wenn eine von uns den Raum verlässt und einmal diese Woche war sie untröstlich, als ich zur Arbeit gegangen bin. Das war hart für mich.

 

Da es mir unter dem Foto gerade irgendwie die Schrift verhaut: allen Lesern noch einen schönen Sonntag!

Im Urlaub ist die süße Maus sehr viel draußen herumgekrabbelt und wollte nicht immer im Kinderwagen sitzen bleiben, sondern lieber krabbeln: